Omar Khayyam, der Dichter der Kontemplation und der Unsicherheit

 

Im Jahre 1048 geboren, lebte Khayyam im 11. und 12. Jahrhundert während der Herrschaft der Seldschuken und wurde sehr von den seldschukischen Königen respektiert.

Er ist unter den Europäern der bekannteste östliche Dichter wegen seines Gedichtbands „Rubaiyat Omar Khayyam“ (Vierzeiler von Khayyam), der mehr als 100 Vierzeiler umfasst. Eine große Zahl seiner Vierzeiler konzentriert sich auf die Liebe, das Leben und den Tod. Der große zeitgenössische persische Schriftsteller Sadeq Hedayat beschrieb die Philosophie der Khayyam-Gedichte als Schöpfung, den Lauf des Lebens und „Carpe Diem“. Eine große Zahl seiner Vierzeiler konzentriert sich auf die Liebe, das Leben und den Tod. Der große zeitgenössische persische Schriftsteller Sadeq Hedayat beschrieb die Philosophie der Khayyam-Gedichte als Schöpfung, den Lauf des Lebens und „Carpe Diem“. Seine Gedichte hatten auch großen Einfluss auf westliche Dichter wie Mark Twain und T.S. Elliot. Khayyams Buch wurde in mehrere Sprachen übersetzt und wurde in der westlichen Welt von Oscar Fitzgerald eingeführt.

Khayyam ist nicht nur für seine Gedichte, sondern auch für seine Leistungen auf dem Gebiet der Mathematik und Astronomie bekannt. Seine Kalenderreformen führten zur Erfindung des „Jalali-Kalenders“, der der weltweit genaueste Kalender ist und in 5500 Jahren nur eine Stunde Fehlerabweichung hat.

Omar Khayyam starb 1131 und wurde in seinem Geburtsort Neyshabur begraben. Ein spektakuläres Grab wurde zu seinen Ehren errichtet und viele Besucher sind fasziniert von der atemberaubenden Architektur und friedlichen Atmosphäre.