Pleskehäher

Der Pleskehäher oder Persischer Bodenhäher (Podoces pleskei) ist eine Vogelart aus der Familie der Corvidae (Rabenvögel). Er ist endemisch im Iran.

Der Iranische Bodenhäher (Podoces pleskei) oder Pleskehäher ist eine der bekanntesten einheimischen Arten der Wüsten der kaspisch-zentralasiatischen Wüstenregion und um genau zu sein, einheimisch in Wüsten entlang der östlichsten Grenzen des Iran.

Je näher Sie den mittleren und östlichen zentralen Wüsten des Iran kommen, umso bessere Chancen haben Sie, ihn beobachten.  Man könnte den Pleskehäher mit dem Wiedehopf verwechseln, aber die Farbgebung und das Gefieder des Pleskehähers ist einzigartig und ohne Federhaube wie beim Wiedehopf, nur das Aussehen ist ähnlich in Form und Haltung. Der schwarze Brustfleck ist der Schlüssel zur Unterscheidung des Pleskehähers, aber das Fehlen des schwarzen Brustflecks bei jungen Pleskehähern könnte irreführend sein.  Die Verbreitung ist bekannt in Wüstensenken des östlichen Iran, meist angrenzende Lebensräume in Dusht-e-Lut von Khorasan und Kerman. Die nördlichste Aufzeichnung ist aus dem nördlichen Semnan, im Süden aus dem iranischen Balutschistan.

Bodenhäher gehören zu einer bestimmten Gruppe aus der Ordnung der Sperlingsvögel in der Gattung Podoces aus der Familie der Rabenvögel. Sie bewohnen hochgelegene Halbwüstengebiete von Zentralasien bis in die Mongolei (alle 4 Arten, während die Verbreitung des Pleskehähes auf die östlichen iranischen Grenzen beschränkt ist).

Bodenhäher zeigen Anpassungen an bodenlebende Arten wie lange, starke Beine, angepasst zum schnellen Laufen und der Fähigkeit zum Springen und Hüpfen auf Geröll und Felsen mit großer Geschicklichkeit.  Ihre langen, gebogenen dicken Schnäbel sind angepasst für das Graben und Erforschen.  Während sie in der Lage sind zu fliegen (was sie selten und relativ schwach tun), bevorzugen sie zu laufen und lassen sich bereitwillig auf Bäumen und auch Sträuchern nieder.

Lebensraum

Kann über die Grenze ins pakistanische Balutschistan vorkommen, vielleicht sogar im westlichen Afghanistan. Der Lebensraum des Pleskehähers sind meist Halbwüsten-Ebenen mit Zygophyllum atriplicoides, als „Taagh“ in persischer Sprache (Farsi) bekannt.

Der Pleskehäher ist häufig in der Provinz Kerman und immer im Gebiet Shahr-e-Babak zu sehen. Jedoch nicht in den letzten Jahren wegen des Verlusts von Lebensraum. Der Name des Pleskehähers ist „ZAGH-e-BOOR“ in Persisch und die Einheimischen nennen ihn „Soose’le’ng“, was vom hammerartigen Aasfressen an den Straßenrändern herrührt. Sie treten auf wo immer Zygophyllum-Steppe vorkommt wie an der östlichen Grenze des Iran und am Rand der kaspisch-zentralasiatischen Wüste.  Zygophyllum ist das Gebüsch, das bis zu einer Höhe von 0,5-1,5 m wächst, mit gewundenen, eher dicken und saftigen Zweigen und kleinen löffelförmigen Blättern, von denen einige im Herbst auf den Pflanzen verbleiben. Es erzeugt manchmal relativ dichten Bewuchs. Der Pleskehäher ist in Lebensräumen mit mehr sichtbarem Sand aktiv. Sie sind aktiv bei Dunkelheit und Dämmerung und vermeiden die Mittagshitze.

Das Nest sieht buschig aus wie ein Elsternest, aber leicht tiefer konisch geformt, genauso groß, aber mit dünnen Ästen im Vergleich zur Elster.

Pleskehäher legen normalerweise vier kleine Eier, jedes einen Zoll lang (meine Schätzung), leicht cremefarbig gesprenkelt mit rötlich-braunen Punkten.

Verhalten

Ernährt sich im Frühjahr vor allem von Insekten. Später im Jahr nimmt er auch Körner und Samen. Bekannt dafür, Nahrung zu verstecken. In der Regel paarweise oder in Familien von bis zu 6 Vögeln zu sehen, und die Brutzeit beginnt im März. Sie bauen ein kugelförmiges Nest, getarnt durch eine Schicht aus verflochtenen Zweigen, darunter kleine Sträucher. 3-6 blau-grüne Eier werden gelegt. Nur das Weibchen brütet für 17-19 Tage, und das Männchen füttert sie, während sie im Nest ist.  Die Küken wachsen schnell, zwei Wochen nach dem Schlüpfen sind sie gefiedert. Eine sesshafte Art mit einigen Verteilungsbewegungen im Winter.

Aktueller Zustand

Diese Art hat eine große Verbreitung und erreicht somit nicht die Schwellenwerte für die Gefährdung unter dem Kriterium für die Größe der Verbreitung (Ausmaß des Auftretens < 20.000 km2 verbunden mit einer schwankenden oder abnehmenden Größe – Lebensraum-Umfang/Qualität – oder Größe der Population und eine kleine Anzahl von Gebieten oder starke Fragmentierung). Es scheint, dass die Population stabil ist und die Art damit nicht die Grenzwerte für die Gefährung unter dem Kriterium des Populationstrends erreicht (> 30% Abnahme über drei Generationen oder 10 Jahre). Die Populationsgröße wurde nicht untersucht, es wird jedoch nicht erwartet, dass die Schwellenwerte für die Gefährdung unter dem Kriterium der Populationsgröße erreicht wird (< 10.000 ältere Individuen mit einem anhaltenden Rückgang von geschätzt > 10 % in drei Generationen oder 10 Jahren, oder mit einer vorgegebenen Struktur der Population).  Daher ist die Art als gering gefährdet beurteilt.

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